#Praxistipp: So funktioniert Facebook-Marketing bei Pottsalat

Facebook-Marketing in der Praxis am Beispiel von Pottsalat.de  

von Stefanie Ehrlich (ruhr:HUB)

Das Start-up Pottsalat aus Essen versorgt seine Stadt seit 2017 mit leckeren Salaten. Groß geworden ist das Team auch durch seine Werbung auf Facebook und Instagram. Sogar Facebook-Managerin Sheryl Sandberg wurde dadurch auf das Start-up aufmerksam.

Auch in die Nachbarstadt Mülheim an der Ruhr liefert das Essener Start-up seit einigen Monaten seine Salate. Gestartet ist das Team zu dritt, mittlerweile sind über 30 Mitarbeiter an Bord. 250 bis 300 Salate täglich liefern die Kuriere per Fahrrad und E-Roller aus.

So schnell bekannt wurde der ruhr:HUB-Partner Pottsalat auch mit Hilfe von Facebook-Marketing.

Zuletzt lobte sogar die Facebook-Managerin Sheryl Sandberg die Werbeaktivitäten von Pottsalat auf der Plattform: „Viele kleine Unternehmen in Germany benutzen Facebook auf kreative Weise, um ihr Business wachsen zu lassen.

Zum Beispiel der Salat-Bringdienst Pottsalat, den drei Freunde in Essen gegründet haben. Sie haben vor allem durch Facebook und Instagram auf ihr Angebot aufmerksam gemacht.“

Tipp: Auf Hauptkanäle fokussieren

Tatsächlich waren diese beiden Social-Media-Plattformen laut Mitgründer Ben Küstner von Anfang an die Hauptmarketingkanäle: „Wir haben uns zu Beginn bewusst auf Facebook fokussiert. Ich sehe häufig, dass am Anfang zu viele Kanäle gleichzeitig halbherzig angegangen werden, aber keiner richtig.“

Pottsalat steckten 80 Prozent ihrer Marketing-Ausgaben in Facebook-Posts. So konnten sie nicht nur die Zahl der Personen steigern, die ihre Beiträge sehen, sondern auch genau entscheiden, wem Facebook die Werbung anzeigen soll – zum Beispiel Menschen aus Mülheim zwischen 20 und 40 Jahren. „Durch den klaren Fokus konnten wir unsere gesamte Marketingstrategie den Bedürfnissen und häufigen Veränderungen bei Facebook anpassen.“  

„Ein geiler Salat lässt sich in einem einzigen Bild sehr gut erklären.“

Die Jungs und Mädels von Pottsalat setzen auf emotionale Beiträge und posten sie alle zwei bis drei Tage. „Über Facebook- und Instagram-Ads zeigen wir sie verschiedenen Zielgruppen und testen jede Woche aufs Neue, bei wem unsere aktuellen Beiträge am besten ankommen.“

Das Budget investieren sie dann genau in diese Personengruppen. „Dazu muss man sagen, dass unser Produkt extrem gut für Marketing auf Facebook und Instagram geeignet ist“, sagt Ben. „Food ist emotional, und ein geiler Salat lässt sich in einem einzigen Bild sehr gut erklären.“  

Fotos und Videos funktionieren auf Facebook besonders gut: Scrollt man durch seine Chronik, so bleibt man vor allem an starken Bildern hängen.  

Mit Facebook und Instagram Mitarbeiter gewinnen

Pottsalat nutzt Facebook und Instagram auch zur Mitarbeitergewinnung. „Statt darauf zu warten, dass Leute nach einem Job suchen und uns dann hoffentlich finden, haben wir angefangen, den passenden Leuten unsere Anzeigen direkt unter die Nase zu halten.“

So vergrößerten viele neue Kollegen das Team, die Pottsalat schon kannten – ein großer Vorteil für beide Seiten.

2018-10-08T23:01:01+00:00Oktober 9th, 2018|Startups|